Ja, Biokisten können wirklich ökologisch sehr sinnvoll sein – aber eben nicht automatisch und nicht in jedem Fall. Entscheidend sind vor allem: woher die Lebensmittel kommen, wie der Transport organisiert ist und wie du selbst damit umgehst.
Wo beim Essen der CO₂-Fußabdruck wirklich entstehtWenn wir über „öko“ sprechen, schauen viele zuerst auf die Fahrt der Kiste zu dir nach Hause. Verständlich – Lieferwagen, Straßen, Abgase, das springt sofort ins Auge. Tatsächlich steckt der größte Teil der Emissionen aber schon in der Produktion der Lebensmittel selbst.
Das Ergebnis von Studien ist: Zwischen 50 und 75 Prozent der Treibhausgase eines Produkts entstehen in Anbau und Herstellung – Transport und Handel machen oft nur 1 bis 10 Prozent der Gesamtemissionen aus. Bei Bio-Lebensmitteln liegen die Emissionen pro Kilo im Schnitt 10 bis 35 Prozent unter konventioneller Ware, obwohl die Erträge pro Hektar niedriger sind. Der Verzicht auf synthetischen Dünger …